Archiv der Kategorie: Unternehmen OEBIS

Texte zum Unternehmen OEBIS

Vogelgrippe und was gut dran ist.

Vor einigen Tagen wurden in Anröchte-Klieve 21.600 Puten getötet darunter rund 14.000 Jungtiere. Warum das für die Puten eine Erlösung war, zeigt dieser Film. Denn wo 21.600 Puten in zwei großen Hallen gehalten werden, sieht das „Leben“ der einzelnen Pute ähnlich aus, wie hier bei Masthühnern beschrieben.
Den 14.000 Küken wurde der lange Leidensweg erspart und einige Zeit wird es kein neues Leid in den Ställen geben.

3 Kilometer hat der Durchmesser des Sperrbezirks um den Kliever Hof und ein 10 Kilometer Durchmesser hat das Beobachtungsgebiet. Im Sperrbezirk sind 35 Betriebe mit rund 100.000 Stück Geflügel gemeldet (2.857 Stück/Betrieb im Durchschnitt), im Beobachtungsgebiet insgesamt 363 Haltungen mit 500.000 Stück Geflügel (Mastgeflügel oder Eierleger, 1.377 Stück/Betrieb).

Nein, der Mensch muss kein Fleisch essen, auch nicht aus gesundheitlichen Gründen, denn übermäßiger und unüberlegter Verzehr macht eher krank.

Fleisch enthält häufig Reste aus Medikamenten und verunreinigtem Futter. Methan aus Rind, Schwein u.a. Tieren ist 23-mal mehr als dieselbe Menge Kohlendioxid bei der Erderwärmung und daher zur Zeit sehr stark daran beteiligt.

Roundup (Glyphosat) – Das stille Gift

15.000 Tonnen des Pestizids Glyphosat werden jedes Jahr in Deutschland eingesetzt. Dabei steht der Stoff im Verdacht giftig für den Menschen zu sein. ZDFzoom geht dem Wirkstoff auf die Spur.

Dieser Film des ZDF zeigte vor der Neuzulassung für 1,5 Jahren, was auch als Erfolg gefeiert wird. Doch noch mindestens 1,5 Jahre (zwei Sommer) wird Glyphosat auf die Felder verspritzt. Was danach kommt ist nicht klar. Bei diesen Bewertungen zu Zulassung können die Verbraucher Angst haben.

Entwicklungshilfe für Agrarkonzerne?

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Oxfam setzt sich für eine gerechte Welt ein.

Die Bundesregierung und das Entwicklungsministerium (BMZ) unterstützen verstärkt Agrarkonzerne wie Bayer, BASF und Monsanto im Rahmen von Kooperationen wie der Neuen Allianz für Ernährungssicherung in Afrika und der German Food Partnership. Diese schmücken sich mit dem Etikett der Armutsbekämpfung, dienen aber vor allem den Profitinteressen der Konzerne. Die Unternehmen erschließen sich zum Beispiel neue Pestizidmärkte oder sichern sich über die Neue Allianz Land- und Saatgutrechte. Das geht vor allem zu Lasten der Mehrheit der Kleinbäuerinnen und Kleinbauern, die ins Abseits gedrängt werden. Aber auch die Umwelt leidet, denn die industriellen Monokulturen der Konzerne schädigen die Böden und bedrohen die biologische Vielfalt.

Oxfam fordert die Bundesregierung und das BMZ auf, statt Agrarkonzerne die kleinbäuerliche Landwirtschaft in armen Ländern zu stärken und so einen umwelt- und klimagerechten Anbau zu fördern. Mach mit! http://www.oxfam.de/agrarkonzerne