Entwicklungshilfe für Agrarkonzerne?

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Oxfam setzt sich für eine gerechte Welt ein.

Die Bundesregierung und das Entwicklungsministerium (BMZ) unterstützen verstärkt Agrarkonzerne wie Bayer, BASF und Monsanto im Rahmen von Kooperationen wie der Neuen Allianz für Ernährungssicherung in Afrika und der German Food Partnership. Diese schmücken sich mit dem Etikett der Armutsbekämpfung, dienen aber vor allem den Profitinteressen der Konzerne. Die Unternehmen erschließen sich zum Beispiel neue Pestizidmärkte oder sichern sich über die Neue Allianz Land- und Saatgutrechte. Das geht vor allem zu Lasten der Mehrheit der Kleinbäuerinnen und Kleinbauern, die ins Abseits gedrängt werden. Aber auch die Umwelt leidet, denn die industriellen Monokulturen der Konzerne schädigen die Böden und bedrohen die biologische Vielfalt.

Oxfam fordert die Bundesregierung und das BMZ auf, statt Agrarkonzerne die kleinbäuerliche Landwirtschaft in armen Ländern zu stärken und so einen umwelt- und klimagerechten Anbau zu fördern. Mach mit! http://www.oxfam.de/agrarkonzerne

Bei der Energie handeln die Politiker anders, wie es das Volk will.

Energieszenario
Wie sich die fossile Energie-Importe nach Vorstellungen der EU und Greenpeace entwickelt.

Zur Zeit ist mit der Ukraine-Krise die Gasblockade durch Russland im Gespräch. Bekommt die Ukraine kein Gas mehr, ist auch die Versorgung Europas gefährdet. Die Leitungen nach Europa laufen zum Großteil durch die Ukraine.

Statt aber nun mehr auf erneuerbare Energie zu gehen, die auch langfristig verfügbar sind, wird in Deutschland mehr auf Kohle und auch Fracking gesetzt (endende Rohstoffe). Auch in der EU wird man wohl so tendieren.

Besonders in Deutschland kommt massiv die Kohle als CO2 Erzeuger zum Zuge (NRW und Brandenburg/Sachsen). Aktuell ist eine neue Fläche für den Tagebau durch Vattenfall frei gegeben.
Von verschiedenen Umweltgruppen und Betroffenen, wird zu einer Menschenkette am 23. August aufgerufen. Es wird Kerkwitz in Deutschland und Grabice in Polen – mit einer grenzüberschreitenden Menschenkette verbunden. Weitere Infos gibt es hier: www.humanchain.org